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OneCampus Group

Wenn eine Schlüsselrolle den akademischen Grad verlangt

Ein Studium, das zu den Aufgaben Ihrer Mitarbeitenden passt.

Eine Ihrer erfahrenen Fachkräfte soll eine Position übernehmen, für die der akademische Grad zur Anforderung gehört. Sie entscheiden damit über zwei Dinge zugleich: über den Studienweg und über die Organisation dahinter — künftige Aufgabe, Lernzeit, Vertretung, Finanzierung und Begleitung bis zum Abschluss.

Eine HR-Leiterin und ein studierender Mitarbeiter stimmen an einem Tischdisplay Lernzeiten und Vertretung ab.
  • Zielrolle, Lernzeit und Arbeitgebermodell planen Sie in einem Zug
  • Lernzeit und Vertretung stehen fest, bevor Sie zusagen
  • Die Anschlussrolle gehört in Ihre Entscheidung

Ausgangslage

Was sich durch das Studium im Betrieb entwickeln soll

Sobald Sie zusagen, steht die Entscheidung in Ihrer Einsatzplanung: Prüfungsphasen, Lernzeit und Vertretung fallen in Wochen, die Sie ohnehin besetzen müssen. Dazu kommt die Frage, welche Aufgabe die Person nach dem Abschluss bei Ihnen übernimmt.

Eine klare Vereinbarung schafft Transparenz für Mitarbeitende, Führungskraft und Team. Sie halten darin fest, wie viel Lernzeit im Betrieb liegt, wer vertritt und welche Rolle nach dem Abschluss offensteht; den arbeitsvertraglichen Teil gestaltet Ihre Rechtsberatung.

Studium und Personalentwicklung verbinden

Sie legen die Perspektive vor dem Start fest und gleichen sie im Studienverlauf mit der Person und der Führungskraft ab.

Modelle

Lernzeit und betriebliche Unterstützung abstimmen

Vier Modelle, die sich im betrieblichen Aufwand unterscheiden. Welches zu Ihrer Rolle, Ihrem Zeitrahmen und Ihrer Personalplanung passt, entscheiden Sie — die Beschreibungen nennen, was Sie dafür jeweils regeln.

  • Vollständig in der Freizeit

    Die Lernzeit liegt außerhalb der Arbeitszeit. Ihr Beitrag ist organisatorisch: Sie halten die Prüfungswochen von Sonderaufgaben frei und sprechen die Belastung vorher mit der Person durch. In Ihrer Einsatzplanung ändert sich dadurch nichts.

  • Freistellung für Prüfungsphasen

    Für die Prüfungswochen stellen Sie die Person frei. Umfang und Vertretung legen Sie mit der Führungskraft fest, sobald der Prüfungsplan des Studiengangs vorliegt.

  • Vereinbarte Lernzeit im Arbeitsverhältnis

    Ein fester Anteil der Arbeitszeit steht für das Studium zur Verfügung. Sie regeln dafür Vertretung, Freigabe und die Abstimmung im Team — und wissen, mit welcher Kapazität Sie die Stelle über die Studiendauer planen.

  • Studium als Teil der Rollenentwicklung

    Sie verbinden Studium und künftige Rolle: Praxisaufgaben, Projekte und Verantwortungsschritte wachsen mit dem Studienfortschritt. Im Entwicklungsgespräch gleichen Sie ab, wo die Person steht und welcher Schritt als Nächstes ansteht.

Vorgehen

Von der Rollenfrage zur tragfähigen Vereinbarung.

Fünf Schritte in dieser Reihenfolge: Die geklärte Anschlussrolle trägt das Zeitmodell, das Zeitmodell trägt die Kostenfrage. So steht Ihre Vereinbarung, bevor die Person sich einschreibt.

  1. Anschlussrolle benennen

    Mit Ihrer Führungskraft halten wir fest, welche Aufgabe die Person nach dem Abschluss übernimmt — eine Fachverantwortung, eine Projektleitung, eine Nachfolge. Aus dieser Rolle ergibt sich, welche Studiengänge für Sie überhaupt infrage kommen.

  2. Zugang der Person klären

    Hochschulzugangsberechtigung oder Zugang über die berufliche Qualifikation: Welche Variante für Ihre Kandidatin oder Ihren Kandidaten greift, klären wir mit der Hochschule der Gruppe, bevor Sie zusagen. Sie erhalten die Auskunft zusammen mit dem Studienvorschlag.

  3. Zeitmodell und Vertretung vereinbaren

    Wir legen den Studienverlauf neben Ihre Einsatzplanung: Welche Wochen sind lernintensiv, wann liegen Prüfungen, wer vertritt. Das Ergebnis ist ein Zeitmodell, das Führungskraft und Team vor dem Studienstart kennen.

  4. Kostenmodell und Regelungen festlegen

    Was trägt Ihr Unternehmen, was die Person, und was gilt bei Unterbrechung, Abbruch oder Arbeitgeberwechsel? Sie erhalten dafür die Studiengebühren und den Lernzeitanteil als Aufstellung sowie die Punkte, die Ihre Rechtsberatung für Bindungs- und Rückzahlungsregelungen braucht.

  5. Verlauf begleiten

    Über die Studiendauer bleibt eine Ansprechperson für Sie und für die studierende Person zuständig. In festen Abständen gleichen Sie Studienstand und Zielrolle ab und schärfen Praxisaufgaben nach, wenn sich die Rolle verschiebt.

Betriebliche Regelung

Finanzierung und Zuständigkeiten klären

Die Vereinbarung trägt an den Schnittstellen zwischen Studium und Betrieb: Lernzeit, Vertretung, Arbeitsbelastung und die Erwartung an die spätere Rolle. Halten Sie diese Punkte vor Beginn schriftlich fest und gehen Sie sie im Studienverlauf mit der Führungskraft durch.

Finanzierung, Lernzeit und die Regelungen bei Unterbrechung, Abbruch oder Arbeitgeberwechsel besprechen Sie am besten in derselben Runde wie die Zielrolle — dann kennen alle Beteiligten den Rahmen. Den arbeitsvertraglichen Text gestaltet Ihre Rechtsberatung.

  • Umfang und Lage der Lernzeit je Studienphase
  • Vertretung während intensiver Studienphasen
  • Finanzielle Beteiligung von Unternehmen und Person
  • Umgang mit Unterbrechung, Abbruch oder Arbeitgeberwechsel
  • Angestrebte Rolle nach dem Abschluss und ihr Zeitpunkt

Warum OneCampus

Passenden Studiengang und Zugang prüfen

Zugang, Studienmodell und betriebliche Organisation klären Sie mit einer Ansprechperson: Die Hochschule, die den Studiengang trägt, gehört zur selben Gruppe wie die Bildungsorganisation, die Ihr Vorhaben betreut.

  • Staatlich anerkannte private Hochschule in der Gruppe

    Fragen zu Zugang, Studienmodell und Anerkennung klären wir dort direkt und geben Ihnen die Antwort zusammen mit dem Studienvorschlag.

  • Beratung, die auch abrät

    Trägt eine akademische Weiterbildung Ihre Zielrolle bereits, sagen wir Ihnen das — mit dem Hinweis, welches Hochschulzertifikat dafür in Betracht kommt. Sie bekommen die Empfehlung, die zur Aufgabe passt, und die Begründung dazu.

  • Erfahrung mit berufsbegleitenden Wegen

    Betreuungstermine, Taktung und Prüfungsorganisation sind auf Studierende ausgelegt, die weiter im Betrieb stehen. Sie sehen den geplanten Verlauf vor der Zusage und legen ihn neben Ihre Einsatzplanung.

  • Übergänge aus der beruflichen Bildung

    Kommt Ihre Kandidatin oder Ihr Kandidat aus einer beruflichen Qualifikation, holen wir Zugangs- und Anrechnungsauskunft der Hochschule ein, bevor Sie zusagen. So liegt Ihnen vor der Entscheidung vor, welche Leistungen zählen.

Was Arbeitgeber vor der Zusage klären.

Wenn eine Rolle in Ihrem Betrieb den akademischen Grad voraussetzt oder wenn Sie eine Perspektive aufbauen, für die kürzere Wege zu wenig Umfang haben. Geht es allein um fachliche Tiefe in einem abgegrenzten Themenfeld, kommt auch eine akademische Weiterbildung infrage; welcher Weg trägt, klären wir mit Ihnen an der künftigen Aufgabe.

Wissen

Vertiefende Wissensbeiträge

  • Beitrag

    Duales oder berufsbegleitendes Studium?

    Die Modelle unterscheiden sich bei Zielgruppe, Vertragsbindung, Praxisintegration und Steuerung.

Welche Rolle soll die Person nach dem Abschluss übernehmen?

Sagen Sie uns, welche Rolle Sie besetzen wollen und bis wann. Sie bekommen dazu eine Einschätzung, ob ein Studium der Weg dorthin ist, welches Arbeitgebermodell zu Ihrem Betrieb passt und wie viel Lernzeit Sie dafür einplanen.

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