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Nachfolge und Fachkarriere im eigenen Team

Erfahrung im Betrieb. Der nächste akademische Schritt.

In Ihrem Betrieb steht eine Schlüsselrolle an, die künftig akademische Methodik verlangt — und die Person mit der passenden Praxiserfahrung arbeitet bereits bei Ihnen. Ein duales Studium führt beides zusammen: Sie stimmen Beschäftigung, Lernzeit und Praxispartnerschaft aufeinander ab.

Fachredaktion OneCampus Group · Stand der Informationen: 2. August 2026 · Lesezeit: 7 Minuten

Eine erfahrene Mitarbeiterin beginnt an einem Lernplatz im Betrieb ihr erstes duales Studienmodul, ihr Facharbeitsplatz bleibt im Hintergrund sichtbar.
Direkte Antwort

Sie können erfahrene Mitarbeitende dual studieren lassen, sobald das Studienmodell es trägt, die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind und die betriebliche Praxis verbindlich am Studium hängt. Klären Sie vor dem Start die künftige Aufgabe, die Lernzeit, die Praxisaufgaben, Vergütung, Kosten und mögliche Vertragsänderungen. Besonders trägt das Modell, wenn vorhandene Erfahrung mit einem akademischen Entwicklungsweg zusammenkommt. Legen Sie früh fest, welche Rolle nach dem Abschluss auf die Person wartet, und schreiben Sie diese Perspektive in die Vereinbarung, die vor dem ersten Semester steht.

Entwicklungsziel und Studienangebot verbinden

Das Modell trägt, wenn eine Aufgabe in Ihrem Betrieb künftig akademische Methodik verlangt und die Person, die sie übernehmen soll, das Praxiswissen dafür bereits mitbringt. Am Ende des Studiums steht dann eine besetzte Rolle und keine offene Ausschreibung.

Die Anlässe sind konkret: eine Fachkarriere, die Sie im Unternehmen halten wollen; eine Nachfolge, die zu einem festen Termin greifen muss; ein neuer Verantwortungsbereich in einem wachsenden Geschäftsfeld. Sobald Sie die künftige Aufgabe benennen, haben Studiengang und Praxisaufgaben ihren Maßstab, und Sie erkennen im Auswahlgespräch, welcher Abschluss dazu passt.

Betriebliche Rolle und Lernzeit abstimmen

Sehen Sie zuerst auf den Kalender der Person: Wie viel Tagesgeschäft trägt sie heute, welche Termine sind unverschiebbar, wer übernimmt sie in Prüfungsphasen? Ein Studium läuft neben voller operativer Auslastung so lange gut, wie Sie ihm Zeit freiräumen — deshalb gehören Aufgaben, Lernzeit und Vertretung vor das erste Semester auf ein Blatt.

Danach legen Sie fest, welche Aufgaben die Person abgibt, welche sie weiterführt und welche neuen Praxisaufgaben auf das Studium einzahlen. Diese Aufteilung schreiben wir mit Ihrer Führungskraft in einen Plan, der Studienrhythmus und Schichtplan nebeneinander legt.

Vertrag und Vergütung

Je nach Modell passen Sie die Beschäftigungs- und die Praxispartnervereinbarung an. Studiengebühren, Lernzeit, Urlaub, Prüfungsphasen und Bindungsregelungen folgen dabei einer Logik: Wer die Gebühren trägt, wie viel Lernzeit auf die Arbeitszeit zählt und was bei einem vorzeitigen Wechsel gilt, steht in einem Dokument und in drei Gesprächen gleichlautend.

Die Vergütung bleibt an der bisherigen Rolle und der laufenden Verantwortung ausgerichtet. Sie entwickeln eine erfahrene Fachkraft weiter, und das Gehalt bildet genau das ab; ein Nachwuchssatz aus dem klassischen dualen Modell gehört zu einer anderen Ausgangslage.

Praxisprojekte als Unternehmensnutzen

Die Praxis- und Transferaufgaben bearbeiten echte Fragen aus Ihrem Betrieb: die Analyse einer Ausschussreihe, die Auslegung eines neuen Prozessschritts, die Bewertung einer Investition in der eigenen Abteilung. Sie erhalten damit Arbeitsergebnisse zu Fragen, die ohnehin anstehen, und die Hochschule erhält den fachlichen Anspruch, den sie an eine Studienleistung stellt.

Damit das trägt, geben Führungskraft und Praxisbetreuung Rückmeldung zu jeder Arbeit und ordnen das Ergebnis in den Arbeitskontext ein. Wir legen dafür feste Gesprächspunkte je Studienabschnitt fest und übergeben die Ergebnisse zwischen Betrieb und Studienbegleitung, damit niemand dieselbe Frage zweimal stellt.

Zugangsvoraussetzungen individuell klären

Machen Sie die Kriterien vorher bekannt: künftige Aufgabe, Leistung, Potenzial, Motivation, formale Zulassung und betrieblicher Bedarf. Wer die Regeln kennt, bewirbt sich mit realistischen Erwartungen, und Ihre Führungskräfte begründen eine Absage mit demselben Maßstab, den alle vorher gelesen haben.

Für mehrere Mitarbeitende lohnt ein Arbeitgeberprogramm: feste Unterstützungsstufen, ein Bewerbungsfenster im Jahr und ein benanntes Gremium mit klarer Zuständigkeit. Wir bauen dieses Programm mit Ihnen auf und halten es über die Jahrgänge hinweg gleich, damit die Regeln von heute auch für den nächsten Jahrgang gelten.

  • Zielrolle und Studiengang
  • Arbeits- und Lernzeit
  • Praxisaufgaben und Betreuung
  • Kosten und Vertragsregelung
  • Auswahlkriterien und Anschlussrolle

Ihr Partner für Studienweg und Lernorganisation

Wir verbinden Studienweg, Praxispartnerrolle und Ihre betriebliche Lernorganisation zu einem Ablauf mit einer Ansprechperson. Zur Gruppe gehören eigene Fernschulen und eine eigene Hochschule; Studiengang, Praxisvertrag und Betreuung stimmen wir deshalb an einem Tisch ab, ohne dass Sie zwischen mehreren Anbietern vermitteln.

Für mehrere Studierende halten wir Betreuung, Transfer und Berichtswesen auf einem Stand: gleiche Formate für Praxisaufgaben, gleiche Rückmeldepunkte und ein Bericht, den Ihre Personalentwicklung ohne Nacharbeit weiterverwendet.

Zulassung, Prüfungen und die Anerkennung von Vorleistungen liegen bei der Hochschule. Wir holen ihre Auskunft dazu vor dem Studienstart ein, damit Sie den Umfang der Anrechnung und den Studienverlauf kennen, bevor Sie zusagen.

Vorleistungen nach Hochschulverfahren prüfen

  • eine erfahrene Fachkraft übernimmt zusätzliche Verantwortung
  • Sie bauen die Nachfolge für eine Schlüsselrolle auf
  • eine neue Aufgabenebene verlangt akademische Methodik
  • Sie geben einer langjährigen Beschäftigten eine sichtbare Perspektive
  • mehrere Standorte brauchen ein einheitliches Entwicklungsmodell

Den Studienstart vorbereiten

Dual wird das Modell durch die verbindliche Praxispartnerschaft und die erfüllten Anforderungen der Hochschule — beides klären wir mit Ihnen vor der Einschreibung. Die betriebliche Struktur bauen wir mit Ihrer Personalabteilung auf; für die arbeitsrechtlichen Vereinbarungen holen Sie die Prüfung Ihrer Rechtsberatung dazu.

Vor dem Start zu klären
BereichLeitfrage
Künftige AufgabeWelche Funktion übernimmt die Person nach dem Studium?
ZugangErfüllt die Person die formalen Voraussetzungen des Studiengangs?
PraxisWelche Aufgaben bilden den Theorie-Praxis-Transfer ab?
LernzeitWelche Zeiten stellen Sie frei, und wie passen Sie die Auslastung an?
VertragÄndern sich Vergütung, Arbeitszeit oder Rückzahlungsregelungen?
BetreuungWer begleitet die Entwicklung im Betrieb?
AnschlussWelche Rolle und Perspektive folgen auf den Abschluss?
Vor dem Start zu klären — horizontal scrollbar.

Häufige Fragen

Je nach Modell ja. Sie teilen Arbeitszeit und Lernzeit realistisch auf und regeln die Vertretung in Prüfungsphasen, bevor das erste Semester beginnt.

Quellen und redaktioneller Prüfstand

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Der Beitrag dient der fachlichen Orientierung. Er ersetzt keine Rechts-, Förder-, Vergabe-, Steuer- oder Hochschulrechtsberatung.

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Weiterführend

Weiterführende Einordnungen

  • Seite

    Duales Fernstudium

    Das Studienmodell als Arbeitgeberlösung: Aufbau, betriebliche Organisation und Einstieg.

  • Beitrag

    Duales oder berufsbegleitendes Studium für Arbeitgeber?

    Entscheidungshilfe für Unternehmen: Praxispartnerschaft, Lernzeit, Zielgruppe und Arbeitgeberrolle bei dualem und berufsbegleitendem Studium.

  • Beitrag

    Praxispartner im dualen Studium werden

    Voraussetzungen, Rollen und Ablauf für Unternehmen, die Praxispartner eines dualen Studiums werden möchten.

Nächster Schritt

Duales Studium als internen Entwicklungsweg planen

Sie bringen die künftige Aufgabe, die Person und Ihren Schichtplan mit. Wir verbinden daraus Studienmodell, Praxisaufgaben und Lernzeit zu einem Entwicklungsweg, den Ihr Betrieb im laufenden Jahr trägt.

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